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Puppenmuseum Waldfee


Puppenmuseum

5000 Ausstellungsstücke wie Spiel-, Kult- und Souvenierpuppen aus der ganzen Welt, daneben auch Marionetten, alte Spielsachen und Plüschtiere aus vergangenen Zeiten sind in märchenhafter Atmosphäre zu bewundern.

Im Erdgeschoss lädt ein verführerischer kleiner Laden zum Kauf von Geschenkartikeln zum Thema Puppen und Bären für Gross und Klein ein.

Öffnungszeiten

Jeweils erster Donnerstag und erster Sonntag im Monat, von 14 bis 17 Uhr. Gruppen auf Anfrage auch ausserhalb dieser Zeiten. Der Eintritt ist frei. Dezember bis April geschlossen.

So finden Sie uns

Mit dem ÖV: Ab St. Gallen mit der Trogenerbahn bis Trogen, von dort mit dem Postauto nach Wald. Ab Rorschach mit der Rorschach-Heiden Bahn nach Heiden, von dort mit dem Postauto nach Wald. In Wald finden Sie das Puppenmuseum Waldfee direkt neben dem Schulhaus an der Strasse nach St. Anton.

Mit dem Auto, Velo oder Töff: Ab St. Gallen über Speicher, Trogen nach Wald oder über Speicherschwendi, Rehetobel, Kaien nach Wald. Ab Rorschach über Rorschacherberg, Grub, Heiden nach Wald

Wie alles begann

Immer wieder werde ich von Besuchern gefragt: "Wie sind Sie bloss zu all diesen Puppen gekommen?"
Eine gewisse Zuneigung zu Puppen rührt aus dem Kindesalter her - die grosse Liebe kam aber erst später. Als ausgebildete Primarlehrerin zog es mich nach drei Jahren in die Ferne. Viele Jahre flog ich als Flight-Attendant für die Swissair rund um die Welt und lernte so die verschiedensten Menschen und ihre Kulturen kennen. Immer wollte ich davon etwas mit nach Hause nehmen. Bald entschied ich mich fürs Puppensammeln, weil ich merkte, dass Puppen sehr viel über ein Volk aussagen. Sie widerspiegeln in den
Materialien und Macharten seine Traditionen und Eigenheiten. Aus diesen Reisemitbringseln wurde bald eine Sammlung, denn je mehr Länder dazukamen, desto deutlicher wurden die Unterschiede zwischen den einzelnen Kulturen sichtbar.

Bald begann auch die Jagd nach Trachten- und Kunsthandwerkpuppen auf Flohmärkten, in Brockenhäusern und auf Antiquitätenmessen. Oft liessen einfache, gebrauchte Kinderspielpuppen , antike Stoff - und Holzpuppen , alte Kuscheltiere oder vergessene Spiele aus Grossmutters Zeiten mein Herz höher schlagen. Immer öfter wurden mir auch von Besuchern Raritäten geschenkt, mit dem Gedanken, so ihre alten Lieblinge gut versorgt zu wissen. Diese Legate sind mit dem Namensschild des Spenders versehen.

Im alten Stick- und Webkeller unseres mehr als zweihundertjährigen Hauses richteten wir das erste kleine Puppenmuseum ein. Dieses wurde bald zu eng und die Trouvaillen mussten oft aus Platzgründen in Kisten versorgt im Estrich verstaut werden. Der Entschluss, die am Haus angebaute Scheune zu einem richtigen Museum auszubauen, nahm Gestalt an.

Am 18. Dezember 1992 war es so weit: Wir konnten das erste Trachten- und Kunsthandwerk-Puppenmuseum der Ostschweiz mit vielen alten Raritäten einweihen. Auf drei Etagen (170 m2) sind in vielen Vitrinen über 5000 Ausstellungsstücke aus der ganzen Welt präsentiert.

Überall zwischen den Exponaten hängen Marionetten , zum Teil mit originalgetreuen, handgefertigten Requisiten, aus der eigenen Werkstatt, welche erworben werden können.

Auf dem untersten Stockwerk weist Ihnen eine Kinder-Schaufensterpuppe von ca. 1950 den Weg ins Museumslädeli mit hunderten von neuen Bäbis, Künstlerpuppen, Bären, Holz- und Geduldsspielen, Karten und kleinen Geschenkartikeln.